The job has to be done, waren die Wortedes obersten US-Währungshüter Jerome Powell. Ein eindeutiges Zeichen dafür,dass die FED willens ist, die Inflation nach unten zu bringen und damit einensehr großen Belastungsfaktor von der größten Volkswirtschaft der Welt zunehmen. An den Märkten herrschte jüngst große Angst vor zu aggressivenNotenbanken. Diese Angst scheint sich nun erst einmal gelegt zu haben. Denn ander Wallstreet und auch beim DAX liegt eine durchaus positive Handelswochehinter uns. Die DAX-Besprechung gibt es morgen Früh um 8:30 Uhr live beiTickmill Deutsch in der Videobesprechung.

S&P500 Future ES im Bann von Rezession und Inflation trotzdem Stark

Es ist die Wahl zwischen zwei Übeln, die die Notenbanken rund um dem Globus treffen müssen. Zu hohe Zinsen sind schlecht für die Wirtschaft. Doch genau bei den Zinsen wird derzeit stark an der Schraube nach oben gedreht. Der Grund dafür ist: Eine langanhaltend zu hohe Inflation setzt der Wirtschaft deutlich mehr zu, als temporär steigende Zinsen. So die Theorie dahinter. Den Märkten schien der Gedanke hinter den Zentralbankintentionen zuzusagen. Sonst wäre es wahrscheinlich nicht – wie am Beispiel des S&P500 ersichtlich – zur Entstehung eines Kaufsignals auf Wochenbasisan der wichtigen Unterstützung bei 3.900 Punkten gekommen. Was sich daraus nun ergibt, ist die Chance auf kurzfristig weiter steigende Kurse. Ein Blick in den Wochenchart des S&P500 Futures ES verrät: Es ist zunächst Luft für weitere Kursgewinne bis in den Bereich um die Marke von 4.300 Punkten.

So navigieren Sie durch das Ausbruchsszenario im S&P500

Auf Grund der Tatsache, dass es im Wochenchart noch keinen bestätigten Aufwärtstrend gibt, ist der Handel von Long-Positionen ohne einen Trend im Rücken immer deutlich spekulativer. Aus diesem Grund bieten sich vorerst kurzfristige Handelssetups an. Gelingt es dem ES-Future die positive Tendenz fortzusetzen, wird das mit einer Fortführung des Aufwärtstrends im Stundenchart ersichtlich. Als Ziele auf der Chartoberseite bieten sich in diesem Fall die höhergelegenen Drehbereiche bei 4.200 Punkten bzw. 4.300 Punkten an. Sollte es in der kommenden Woche mit den Kursen allerdings direkt wieder abwärts gehen, rücken der Ausbruchsbereich bei gut 3.950 Punkten sowie das Zwischentief bei 3.885 Punkten auf die Liste möglicher Kursziele für Short-Setups.

Videobesprechung

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl